Rechtsanwalt Verkehrsrecht Cottbus

Rechtsanwältin Claudia Napieralski vertritt Sie in Cottbus zu allen Fragen des Verkehrsrechts.

Sie brauchen einen Anwalt im Verkehrsrecht? Das Verkehrsrecht umfasst folgende Themen: Ihnen ist im Straßenverkehr – beim Autofahren, LKW-Fahren, Fahrrad-Fahren oder als Fußgänger etwas passiert? Sie haben einen Verkehrsunfall verursacht oder sich unerlaubt vom Unfallort entfernt (Fahrerflucht), oder sind Opfer eines Unfalls geworden oder Sie sind zu schnell gefahren und geblitzt worden (Radarfalle) oder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gefahren und sollen Ihren Führerschein zumindest zeitweise entzogen bekommen? Sie haben in diesem Zusammenhang einen Bußgeldbescheid, einen Strafbefehl oder eine Anklageschrift bekommen und fragen sich was nun zu tun ist? Sie wollen wissen, ob Sie einen Radarwarner (Blitzer-App) verwenden dürfen, ob Sie die Aufzeichnung eines Unfalls mit der DashCam als Beweismittel verwenden können oder haben einen Bußgeldbescheid wegen Handynutzung am Steuer erhalten?

Diese und weitere Fragen zu Verkehrsordnungswidrigkeiten, Strafrecht im Straßenverkehr und der zivilrechtlichen Regulierung eines Schadens nach einem Verkehrsunfall gehören zu den Themen, bei denen Sie unsere kompetente rechtliche Hilfe in Anspruch nehmen können.

Wir helfen Ihnen gern.

Wenn Sie befürchten, dass Sie Ihre Fahrerlaubnis verlieren oder ein anderes verkehrsrechtliches Problem haben, wenden Sie sich an Frau Rechtsanwältin Napieralski. Sie hilft Ihnen in allen Fragen zum Verkehrsrecht in Cottbus gerne und kompetent weiter.

Bei der Schadensregulierung nach einem Verkehrsunfall wenden wir uns an Ihre bzw. die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung. Wir melden alle Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche an oder wehren unberechtigte oder überzogene Forderungen gegen Sie ab.

Neben den Kosten für die Reparatur Ihres Fahrzeuges kommen weitere Schadensersatzansprüche in Betracht. Hierzu gehört der Verdienstausfallschaden. Dieser betrifft Arbeitnehmer und Beamte, wenn sie nach einem Unfall teilweise oder ganz erwerbsunfähig sind. Der Schadensersatz besteht in Höhe des Gehaltes, das Ihnen deswegen nicht gezahlt wird, weil Sie nicht arbeiten können.

Weiterhin kommt der sogenannte Haushaltsführungsschaden in Betracht. Dieser betrifft einen Ehegatten, Lebenspartner oder Elternteil, der infolge einer Verletzung den Haushalt nicht wie gewohnt führen kann. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Unterhaltsleistung des Verletzten nicht durch seine Arbeit, sondern die Haushaltsführung erbracht wird.

Ihnen stehen Ersatzansprüche wegen aller finanziellen Aufwendungen zu, die Sie im Zusammenhang mit einer Verletzung erbringen, wie z. B. Fahrtkosten zum Arzt, Verbandmaterial und (Eigenanteil an) Medikamenten etc.

Wir prüfen natürlich auch weiter mögliche Ersatzansprüche, wie z.B. einen Anspruch auf einen Ersatzwagen, die Wertminderung eines Unfallwagens aber auch Anspruch auf sogenannte fiktive Reparaturkosten, d.h. wenn der KFZ-Schaden nicht repariert wird oder der Geschädigte den Schaden selbst repariert.

Der Straftatbestand des unerlaubten Entfernens vom Unfallort (Fahrerflucht, § 142 StGB) setzt unter anderem voraus, dass Sie sich vorsätzlich vom Unfallort entfernt haben. Wenn Sie nicht mitbekommen haben, dass Sie beim Ausparken ein anderes Auto berührt haben, liegt kein vorsätzliches Handeln vor. In diesem Fall haben Sie sich nicht strafbar gemacht.

Zu einer Beschuldigtenvernehmung, zu der die Polizei Sie lädt, müssen Sie nicht gehen. Wir raten auch dringend davon ab, dass Sie sich allein und ohne vorherige anwaltliche Beratung zum Tatvorwurf äußern.  Eine Verpflichtung zum Erscheinen gibt es nur bei einer staatsanwaltschaftlichen oder richterlichen Ladung. Diesen Hinweis unterlassen die Polizeidienststellen regelmäßig.

Wenn Sie sich gegen den Tatvorwurf verteidigen wollen, helfen wir Ihnen gern. Wir beantragen zunächst Akteneinsicht und besprechen dann, wie Sie sich verhalten sollen.

Grundsätzlich kann Ihnen auch dann die Fahrerlaubnis entzogen werden, wenn Sie alkoholisiert mit dem Fahrrad fahren. Die Rechtsprechung legt bei Radfahrern nur eine Grenze der Blutalkoholkonzentration (BAK) fest, deren Überschreitung weitergehende Folgen haben könnte. Bei einer BAK von 1,6 ‰ liegt absolute Fahruntüchtigkeit vor. Es wird dann unwiderleglich vermutet, dass Sie das Fahrrad nicht mehr sicher im Straßenverkehr fahren können und ungeeignet erscheinen, ein Fahrzeug sicher zu führen. In diesem Fall ist es möglich, dass Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen wird.

Claudia Napieralski

Rechtsanwalt mit folgenden Rechtsgebieten:

  • Strafrecht
  • Verkehrsrecht
  • Zivilrecht