Rechtsanwalt Strafrecht Berlin

Rechtsanwältin Claudia Napieralski berät und vertritt Sie in Berlin zu allen Fragen des Strafrechts.

Wir begleiten Sie in allen strafrechtlichen Angelegenheiten – von Ihrer Vernehmung über die Hauptverhandlung bis zum Abschluss des Vollstreckungsverfahrens.

Strafrechtliche Angelegenheiten sind vielfältig:

  • Sie können Beschuldigter sein, Ihnen wird also vorgeworfen, eine Straftat begangen zu haben.
  • Sie können Opfer einer Straftat sein.
  • Sie können als Zeuge eine Straftat beobachtet haben.
  • Sie können Betroffener einer Durchsuchung Ihrer Wohnung oder Geschäftsräume sein.
  • Sie können erkennungsdienstlich behandelt worden sein (Foto, Fingerabdrücke),
  • Ihnen kann Blut entnommen worden sein, um nachzuweisen, dass Sie zur Tatzeit unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen.

Wir beraten und begleiten Sie in diesen und vielen weiteren strafrechtlichen Angelegenheiten sowie bei der nachträglichen Überprüfung von polizeilichen, staatsanwaltschaftlichen und gerichtlichen Entscheidungen. Hierzu gehören u. a. der Durchsuchungsbefehl, der Haftbefehl und die Anordnung von körperlichen Eingriffen wie Blutentnahme oder Haarproben

Sofern eine Entscheidung durch das Gericht, die Staatsanwaltschaft oder Polizei schnell getroffen werden muss, weil zum Beispiel angeblich Gefahr im Verzug angenommen wird, können durch die Ermittlungspersonen viele Fehler gemacht werden. Nicht immer wird Gefahr im Verzug zu Recht angenommen. Nicht immer wird versucht, den Ermittlungsrichter zu erreichen, um eine Entscheidung herbeizuführen. Wurden Sie ordnungsgemäß belehrt? Hatten Sie die Möglichkeit, sich mit einem Rechtsanwalt zu beraten? Wurden Sie in ein Gespräch verwickelt, bei dem Sie eine Tat gestanden haben, obwohl Sie von Ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht haben? Oder hat man Sie gar nicht über Ihr Aussageverweigerungsrecht belehrt?

All diese Fragen können erst beantwortet werden, wenn wir Einsicht in die Ermittlungsakte hatten und Sie uns Ihre Sicht der Dinge geschildert haben. Wir besprechen nach erfolgter Akteneinsicht das weitere Vorgehen und erheben die erforderlichen Rechtsbehelfe gegen gerichtliche, staatsanwaltschaftliche oder polizeiliche Maßnahmen bzw. Entscheidungen.

Bei der Vorbereitung einer Hauptverhandlung besprechen wir mit Ihnen, wie Sie sich verhalten sollten. Manchmal ist es besser, gar nichts zu sagen. Manchmal ist es besser, die Tat einzuräumen. Manchmal ist es erforderlich, erst während der Hauptverhandlung etwas zu sagen, weil z.B. die Beweislage erdrückend istDie Besonderheit der strafrechtlichen Hauptverhandlung liegt darin, dass das Gericht eine Entscheidung aus dem „Inbegriff der Hauptverhandlung“ zu treffen hat. Das bedeutet, dass nur das, was vor Gericht vorgetragen und im Rahmen der Beweisaufnahme bewiesen wird, Grundlage für das Urteil sein kann. Stets haben wir im Blick, dass eine Absprache – der sogenannte Deal – dazu dient, ein Verfahren zu verkürzen und ein Geständnis zu belohnen. Die Belohnung liegt dann darin, dass eine Strafe verhängt wird, die deutlich geringer ist, als dies in vergleichbaren Fällen erfolgt, in denen kein Geständnis vorliegt.

In Berlin steht Ihnen Rechtsanwältin Claudia Napieralski mit Rat und Tat zur Seite. Sie übernimmt auch Pflichtverteidigungen.

Frau RAin Napieralski hat sich bereits im Rahmen ihres Studiums ihm Rahmen eines Wahlfachs intensiv mit dem deutschen und internationalen Strafrecht und dem Strafprozessrecht, befasst.. Durch ihre Stationen im Referendariat bei der Staatsanwaltschaft in Cottbus konnte sie Erfahrungen über die Arbeitsweise der Staatsanwaltschaft sammeln, die ihr bzw. ihren Mandanten ihm Rahmen der Strafverteidigung zugute kommen.

Zu diesen und vielen Fragen im Strafrecht berät Sie Rechtsanwältin Claudia Napieralski in Berlin gern.

Die Verteidigung eines Beschuldigten richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz.

Alternativ können Sie mit Ihrem Anwalt eine Honorarvereinbarung treffen. Hierin wird regelmäßig vereinbarte, welche Tätigkeiten Ihres Anwaltes abgerechnet werden und zu welchem Stundensatz eine Abrechnung erfolgt. Bei der Höhe des Stundensatzes ist zu berücksichtigen, welche Bedeutung die Sache für Sie hat und mit welchem Umfang der Verteidigung zu rechnen ist. Eine Honorarvereinbarung kann bereits im Rahmen des ersten bzw. einem der ersten Gespräche getroffen werden. Eine Honorarvereinbarung kann aber auch noch dann getroffen werden, wenn der Umfang der Verteidigung unabsehbar wächst. Dies kann regelmäßig erst beurteilt werden, nachdem Ihr Anwalt Akteneinsicht genommen hatte.

Wird keine Honorarvereinbarung getroffen, richtet sich die Vergütung des Anwaltes nach Teil 4 des Vergütungsverzeichnisses zum Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Hier wird nach der Grundgebühr, verschiedenen Verfahrensgebühren, Terminsgebühren, Zusatzgebühren und Zuschlägen unterschieden. Wird Ihnen Ihr Anwalt als Pflichtverteidiger beigeordnet, können die Gebühren der Höhe nach beschränkt sein.

Im Rahmen des Erstgespräches wird Ihr Anwalt Sie regelmäßig darüber aufklären, wie seine Gebühren abzurechnen sein werden. Trauen Sie sich, Ihn zu fragen.

Wenn Sie in U-Haft (= Untersuchungshaft) sitzen, können Sie Ihren Anwalt anrufen. Ihr Anwalt darf Sie aber auch besuchen. Dies wird er immer dann tun, wenn eine persönliche Erörterung notwendig ist.

Sie können Ihrem Anwalt schreiben. Bitte vermerken Sie auf dem Brief und dem Umschlag unbedingt, dass es sich um „Verteidigerpost“ handelt. Diese Post darf bei der Postkontrolle nicht geöffnet und/oder gelesen werden.

Wenn Sie verhaftet werden und einen Anwalt haben, der Sie besuchen soll, können Sie ihm dies mitteilen. Er wird dann einen sogenannten Besuchsschein bekommen.

i oder mehr Beteiligte jeweils einen eigenen Verteidiger benötigen. In unserer Kanzlei ist es möglich, mehrere Tatbeteiligte sachgerecht zu verteidigen, da mehrere Anwälte Strafverteidigungen übernehmen.

Das Verbot, mehr als einen Beschuldigten zu verteidigen, gilt nicht, wenn das Verfahren gegen einen Beschuldigten bereits erledigt ist. Dann darf ein Anwalt beide Beteiligte verteidigen. Dies hat den Hintergrund, dass der Beschuldigte, dessen Verfahren bereits beendet ist, keinen Nachteil mehr daraus erleidet, dass der Verteidiger das Wissen nutzt, dass er durch den Mandanten erlangt hat. Stellen Sie sich hierzu folgende Situation vor: Sie kommen zu uns, weil Ihnen und einem Freund eine Straftat vorgeworfen wird – sagen wir ein Diebstahl. Sie sagen uns, dass Sie die Tat begangen haben, ihr Freund jedoch unschuldig ist. Durch unsere Verteidigung erreichen wir, dass Sie freigesprochen werden, weil Ihnen die Tat nicht nachgewiesen werden kann (das bedeutet nicht, dass Sie unschuldig sind). Nunmehr wird Ihr Freund angeklagt. Er bestreitet, die Tat begangen zu haben. Ihr Freund möchte, dass wir auch ihn verteidigen. Da das Verfahren gegen Sie (rechtskräftig) abgeschlossen wurde, ist dies möglich. Da wir nun aber von Ihnen wissen, dass Ihr Freund die Tat nicht begangen hat, können wir zur Verteidigung Ihres Freundes alles nutzen, was Sie uns gesagt haben. Hierbei brauchen Sie keine Angst haben, dass wir Sie belasten. Wir sind auch nach einem rechtskräftigen Urteil an unsere Schweigepflicht gebunden. Das Wissen, das wir durch Sie haben – so genanntes Täterwissen – ermöglicht es uns, alle die Beweise zu anzubieten, die Zweifel an der Tatbeteiligung Ihres Freundes streuen. Das Täterwissen, das wir so nutzen können, ermöglicht es uns, die Umstände hervorzuheben, die es (nahezu) ausschließen, dass Ihr Freund die Tat begangen hat. Hierzu gehört z.B. das benutzte Tatwerkzeug oder das Versteck der Beute.

Claudia Napieralski

Rechtsanwalt mit folgenden Rechtsgebieten:

  • Strafrecht
  • Verkehrsrecht
  • Zivilrecht